Das Magazin für Vielfalt, Gleichberechtigung und Disability Mainstreaming. Wir denken Inklusion weiter.

Der Podcast

#69 Disability Studies

In Folge 69 unseres Bayern 2 Podcasts sprechen wir über Disability Studies – Forschung von und mit behinderten Menschen. Was genau sind Disability Studies eigentlich? Warum betrachten sie Behinderung anders als die Medizin? Und welchen ganz konkreten Unterschied machen sie im Alltag von Menschen mit Behinderungen? Diese Fragen klären Jonas, Karina und Raúl in der aktuellen Folge gemeinsam mit Prof. Dr. Siegfried Saerberg, einer der zentralen Stimmen der Disability Studies in Deutschland.

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Aktuelle Beiträge

Trübes Hellgrün im Hintergrund. Davor das Logo Die Neue Kolumne von Cathrin Schweizer.
Arbeit

Freikaufen – Ein Gedicht

Im Gedicht „Freikaufen“ stellt unsere Autorin Cathrin Schweizer wichtige Fragen. Es geht um Würde, ums Anders-sein und um Verantwortung in unserer Gesellschaft. Das Gedicht macht deutlich: Wir müssen neu darüber nachdenken, was Leistung und Gerechtigkeit bedeuten. Und es zeigt, dass echte gleiche Chancen bei der Arbeit nur möglich sind, wenn alle Menschen – mit und ohne Behinderung – auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt mitmachen können.

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Zwei Kinder sitzen an einem Tisch am Fenster, eine Person beugt sie zu einem der Kinder herunter, das der Person etwas erzählt.
Gesellschaft

„Das System sitzt mit am Tisch.“ Über Familie in einer Welt, die Leistung über Menschlichkeit stellt

Wie leben wir Liebe, wenn das System ständig mitredet? Wie leben wir inklusiv in einer Gesellschaft, die Leistung und Anpassung über Menschlichkeit stellt? Yassamin-Sophia Boussaoud schreibt über das Leben in einer neurodivergenten, queeren Familie – und darüber, wie Ableismus, Leistungsdenken und Geschlechternormen selbst in die intimsten Räume hineinwirken.

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Auf einem großen, grauen Grabstein steht „Niemals vergessen“, darauf steht ein Grablicht und eine Steinschale mit roten und weißen Blumen.
Gesellschaft

Hans Asperger: Wie Medien und Medizin einen NS-Täter ehren

Unsere Autorin Sophie Lierschof ist mit der Geschichte nationalsozialistischer Krankenmorde aufgewachsen – ihre Großtante Irma Sperling wurde 1944 in der Wiener Kinderfachabteilung „Am Spiegelgrund“ ermordet. Einer der Ärzte, die Kinder dorthin schickten, war Hans Asperger. Bis heute trägt eine Diagnose seinen Namen. Für Lierschof ist das ein Skandal: Es zeigt, wie wenig Medizin und Medien ihrer historischen Verantwortung nachkommen – und wie Täter noch immer geehrt werden, während die Opfer im Schatten bleiben.

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Auf einem großen, grauen Grabstein steht „Niemals vergessen“, darauf steht ein Grablicht und eine Steinschale mit roten und weißen Blumen.
Gesellschaft

Hans Asperger: Warum ein Täter kein Lob bekommen darf (Einfache Sprache)

Sophie Lierschof hat einen Text geschrieben.
In diesem Text geht es um ihre Großtante.
Sie wurde ermordet.
Und es geht um Hans Asperger.
Hans Asperger war ein Arzt in Wien zur Zeit des National-sozialismus.
Er ist verantwortlich für die Tötung vieler Kinder.
Trotzdem wurde er nach dem Krieg als guter Arzt dargestellt.
Heute wird der Name „Asperger” noch für eine Autismus-Diagnose benutzt.
Das verletzt viele Menschen.
Medien, Kliniken und die Gesellschaft müssen diesen Namen kritisch betrachten und ihn aus Diagnosen entfernen.

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